EDOBA

Tagebuch (neudeutsch: Lifestream) von Interface- und Webdesigner Lorenz Seeger

März 3, 2012 at 2:08pm

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The Future.

Februar 27, 2012 at 9:40am

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Gotye

Am Samstag hatte ich das große Vergnügen, Gotye live in Köln in der MusicHall zu erleben. Gespannt und schon beeindruckt von “Somebody That I Used To Know” hatte ich große Erwartungen, die sogar noch übertroffen wurden.

Gotye ist eines dieser Ausnahmetalente, die ein Instrument nicht erlernen müssen, sondern einfach etwas Zeit damit verbringen und es schließlich beherrschen. Live übertrifft seine Stimme sogar noch die Leistung seiner Produktionen und er erreicht Höhen, bei denen sicherlich Freddy Mercury blass geworden wäre. Gut, vielleicht übertreibe ich hier ein wenig.

Die immer wieder fassettenreiche Ausgestaltung mittels wunderbar ästhetischer Mehrstimmigkeiten ließen mir so manches Mal wohlige Schauer über den Rücken laufen. Hier sei auch jedem Gotyes 2008 erschienendes Album “Like Drawing Blood” ans Herz gelegt, welches teils so wunderbare Stücke enthält, dass der erst so späte grandiose Erfolg schon bemerkenswert ist. Hier man es mit einem Musiker zu tun, der wirklich seine Musik lebt, dafür brennt und bei jedem Auftritt seinen Spaß hat. Das hat Gotye vor allem auch in seinen Drum-Solos bewiesen. 

Wer die Gelegenheit hat, Gotye live zu sehen, sollte sie schleunigst ergreifen, allerdings ist die Europa-Tour wohl schon ausverkauft. Er kommt bestimmt noch einmal wieder. Für mich ist Gotye jetzt zu meinen absoluten Lieblingsmusikern aufgestiegen und ich bin gespannt, ob sich seine Musik wegen des großen Erfolges verändern wird. Ich nehme jedoch an, er wird seiner Linie treu bleiben und einfach weiter sein Ding machen.

Gotye(ah!!!)

http://www.youtube.com/watch?v=AY5kMsARgoU

Februar 23, 2012 at 2:41pm

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Super(Markt)!

Computer sind schon eine tolle Erfindung. Sie nehmen dir lästige Arbeiten ab, lassen dich schneller (oder überhaupt) rechnen, du kannst wundervolle gestalterische Meisterleistungen mit ihnen vollbringen und in der Regel sind sie zuverlässiger als Menschen. 

Jedoch sind Computer nicht immer besser oder schneller als eine menschliche Arbeitskraft. Mein Wasser kaufe ich in der Regel bei Netto, nicht weil ich die Marke so schätze, sondern einfach weil der Markt in meiner Nähe und Volvic dort erheblich günstiger als bei Rewe, Edeka usw. ist. Nun kam es heute bestimmt das vierte oder fünfte Mal in zwei Monaten vor, dass dieser nette Automat, der mmein Leergut schluckt und mir einen Pfandbon ausdruckt, wieder einmal kaputt ist. Wenn man sein Leergut abgeben möchte, kann man dies nur noch mittels dieses Automaten, bzw. kleinen Computers tun. 

Ja, früher war alles besser. Da konnte man seine Flaschen noch der Dame an der Kasse geben. Die war auch schneller als dieser furchtbare Automat, der auch immer mindestens 30 Sekunden pro Flasche benötigt, damit er endlich diesen Pfandcode liest. Ist einmal zu wenig Luft in der Flasche, stellt er sofort die Arbeit ein und man beginnt von vorne. Flasche aufdrehen, Luft aus der Flasche lassen, wieder zudrehen und noch einmal. Die Dame an der Kasse muss lediglich die Flaschen zählen und in eine Kiste schmeißen. Die Dame an der Kasse stellt auch nicht plötzlich den Betrieb ein. Ihre Arme bricht sie sich normalerweise auch nicht beim Flaschen zählen und der Gelenkverschleiß dürfte sich bei ihr auch in Grenzen halten. Computer sind also nicht immer besser.

Computer nerven manchmal und werden an Stellen eingesetzt, die nicht nachvollziehbar sind und ein Mensch die gleiche Arbeit wesentlich schneller erledigt hätte. In meinem Fall ist der Markt Netto nicht einmal so kulant und nimmt ausnahmsweise, bei einem kaputten Computer, meine Flachen an der Kasse an. Das Ende vom Lied ist also, dass ich mit meinem Leergut wieder nach Hause wackeln und es bald wieder probieren darf.

Hoffentlich funktioniert dann der Automat. Aber ich sehe den Typ schon vor mir, der wieder eine noch halbvolle Bierflasche in den Automaten steckt und sich dann wundert, warum danach nichts mehr geht.

Februar 14, 2012 at 12:04pm

52 Anmerkungen
Von danforth gerebloggt

kurafire:

biorhythmist:

THEN HE TURNED 26

That’s my man.

(Quelle: danforth)

Februar 13, 2012 at 2:25pm

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Zaubert einem den ganzen Tag ein Lächeln auf’s Gesicht.

Februar 12, 2012 at 4:45pm

12.790 Anmerkungen
Von jakefogelnest gerebloggt
[Flash 9 is required to listen to audio.]

jakefogelnest:

Whitney Houston’s isolated vocal track on “How Will I Know.” 

Februar 10, 2012 at 4:24pm

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Den Film muss ich unbedingt sehen!

Februar 9, 2012 at 12:36pm

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Twitter und Direktnachrichten

Ich mag das neue Twitter-Design. Ich mag es sogar so sehr, dass es dazu geführt hat, dass ich die Twitter Mac-App nicht mehr nutze, sondern mich nur noch auf der Twitter-Website bewege. Doch das neue Twitter ist kein Freund von Direktnachrichten mehr. 

Direktnachrichten nutze ich gerne und oft. Wenn es zum Beispiel um kurze persönliche Fragen geht, um Terminabsprachen oder nur einen Linktipp, welcher nur für eine gewisse Person bestimmt ist. Im neuen Design der Twitter-Website sowie der offiziellen Twitter iPhone-App gehen die Direktnachrichten unter. Sie werden zwar unter dem User-Avatar gehighlighted, doch nur so leicht, dass ich sie schlichtweg übersehe. Das finde ich sehr schade, vor allem warum ist das so? Eine kleine Fläche für Direktnachrichten hätte doch das Look & Feel nicht zerstört. Oder will Twitter uns dazu drängen, einfach jede Nachricht jedem zugänglich zu machen und der Service mit den Direktnachrichten wird bald eingestellt? 

Ich hoffe nicht!

Februar 8, 2012 at 1:01pm

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Ein paar Worte über Web Hosting

Geh nie zu einem Hoster, der damit wirbt, wie günstig er ist. Günstig bedeutet meist billig. Billig in der Server-Konfiguration, arm an qualifiziertem Kunden-Support und reich an Floskeln. 

Geh nie zu einem Hoster, der ein junges Mädel mit ordentlich Holz vor der Hütte als Werbefigur auf der Startseite hat. Das ist nur ein Täuschungsmanöver und hat nichts mit Qualität zu tun. Wahrscheinlich ist selbst ihr Busen nicht echt.

Geh nie zu GoDaddy. Warum? Siehe oben. Gilt ebenso für 1&1. Sorry, Marcel.

Bezahl für guten Service ruhig etwas mehr. Ich bin seit mehreren Jahren “deep in love” mit MediaTemple und Rackspace. Die Leute dort wissen was sie tun, sie tun es schnell und du erreichst sie auch zu jeder Tag- und Nachtzeit. 

Geschichten über eure Hosting-Erfahrungen sind sehr willkommen.

Februar 7, 2012 at 1:30pm

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Wer im Glashaus sitzt …

… sollte sich im Dunkeln ausziehen. Da ich mich ja vor kurzem über Facebook und die dortigen “Ich poste jeden Mist”-Marotten beklagt habe, bekam ich natürlich heute promt die Quittung. 

Einer meiner Tweets (https://twitter.com/#!/edoba/status/166803534237544449), welche automatisch auch auf Facebook gepostet werden, wurde sofort als belanglos eingestuft und natürlich freuten sich Kommilitonen über das gefundene “Fressen”. Nun könnte ich natürlich die belanglosen Posts der anderen Nutzer entlarven, aber ich nehme die Kritik an und habe nun die Verbindung von Twitter mit Facebook getrennt. 

Vor ein paar Monaten tauchte schon einmal die Diskussion auf (ich kann die Quellen leider nicht mehr belegen), ob es denn sinnvoll sei, auch seine Tweets auf Facebook zu posten, um seine “Freunde” auf dem Laufenden zu halten. Damals habe ich das weniger ernst genommen, doch nun muss ich anders darüber denken und erkennen: Tweets unterscheiden sich von Facebook-Posts immens. 

Zunächst sind bei einem Tweet nur 140 Zeichen verfügbar, bei Facebook hat man mehr Zeichen für seine seelischen Ergüsse. Ein Facebook-Post gibt meist noch mehr persönliche Informationen preis, als ein Tweet. Zusätzlich werden in Facebook-Posts mehr Bilder und Videos eingebunden als in Tweets. Vor allem Fotos von dem eigenen Essen in letzter Zeit (Bitte postet nur Essen, welches wirklich lecker aussieht und nicht jeden braunen Schmodder). Außerdem gibt es starke Unterschiede im Verhalten der Nutzer. Ein aktiver Twitter-User überfliegt eher die Tweets und die Aufmerksamkeit bleibt nie lange bei einem Tweet hängen. Posts bei Facebook hingegen genießen eine längere Aufmerksamkeitsspanne, zum einen da sie oft länger als Tweets sind und zum anderen wegen der Kommentare. 

Wenn ich Tweets auf Facebook weiterleite - und bisweilen tweete ich schnell häufig hintereinander - muss ich von anderen Reaktionen ausgehen, als im Twitter-Netzwerk. Gerade bei selbst nicht weiter kritisch empfundenen Twitter-Posts wird bei Facebook schnell ein Fass aufgemacht - vor allem wenn man anderen ans Bein pinkeln kann, was ja nicht verwerflich ist und mitunter auch recht lustig sein kann. Natürlich sollte man auch über sich selbst lachen können.

Zusätzlich spricht doppelter Content gegen eine Weiterleitung der eigenen Tweets auf Facebook. Viele Leute, mit denen man auf Facebook “befreundet” ist, folgen einem auch auf Twitter. Also ist eine Dopplung des Contents unnötig. 

Die Verbindung zu Facebook besteht bei mir nun nicht mehr und jedes Netzwerk erhält nun individuelle Nachrichten von mir. Wer die nicht lesen will, kann einfach das Abo meiner Beiträge entfernen oder mir nicht mehr folgen. Ich kann und will natürlich nicht verprechen, dass ich fortwährend nur intelligente bzw. für jeden interessante Posts absetze - aber das habe ich ja auch nie gesagt.